| Nach dem Ende des Regimes der Roten Khmer und dem Zusammenbruch der letzten Guerilla-Zellen im Jahr 1998 befanden sich noch schätzungsweise 500.000 bis 1 Million Kleinwaffen im Umlauf, ein Großteil davon illegal in den Händen von Zivilisten. Ausländer, die in Kambodscha lebten und arbeiteten, waren in den 1990er Jahren von Gewaltkriminalität zunehmend betroffen. Ausländische Regierungen forderten deshalb verstärkte Aktivitäten zur Eindämmung der Kriminalität. Im Oktober 1998 initiierte die Hauptstadt Phnom Penh ein erstes Programm zur Reduzierung privaten Waffenbesitzes. Das Innenministerium weitete diese Praxis schnell auf das gesamte Land aus. Die so begonnene Waffenkontrolle und Entwaffnung gilt als eine der erfolgreichsten zivilen Waffenreduzierungen der jüngeren Geschichte. Dieses Bild entstand bei einer Waffenkontrolle, die als Medienereignis inszeniert wurde: Fernsehen und Presse waren anwesend und dokumentierten wie die Kofferräume vorbeifahrender Autos nach Waffen durchsucht und die Waffen konfisziert wurden. Phnom Penh, Kambodscha, 1998
Following the end of the Khmer Rouge regime and the collapse of the last guerrilla cells in 1998, an estimated 500,000 to one million small arms remained in circulation, with a large proportion held illegally by civilians. |
Waffenkontrolle

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